Multipor Mineraldämmplatte

Multipor Mineraldämmplatte

Wärmedämmung auf die clevere Art.

Die MULTIPOR Mineraldämmplatte ist eine um-
weltfreundliche, leicht zu verarbeitende und leistungsfähige Alternative zu herkömmlichen Wärmedämmstoffen.

Multipor Mineraldämmplatte

MULTIPOR Mineraldämmplatte
Wer clever dämmen will, dämmt heute mit ökologischen Baustoffen.

Die MULTIPOR Mineraldämmplatte besteht aus den natürlichen Rohstoffen Sand, Kalk, Zement und Wasser. Die Mineraldämmplatte bietet sowohl hinsichtlich der Verarbeitung als auch der Material-
eigenschaften eindeutige Vorteile, die konventionell nur durch teure Zusatzbehandlungen oder die Kombination mehrerer Materialien erreichbar sind.

 

Der rein mineralische Dämmstoff ist dampfdurchlässig und nichtbrennbar. Faserfreiheit und Formstabilität ergeben Vorteile in der Verarbeitung. Darüber hinaus ist die Dämmplatte freundlich zur Gesundheit und Umwelt. Sie ist biologisch unbedenklich und voll recycelbar.

Der Anwendungsbereich erstreckt sich vom Keller bis zum Dach.

 

MULTIPOR eignet sich sowohl zur Innendämmung von Außenwänden, zur unterseitigen Deckendämmung von Kellern und Tiefgaragen, zur Dämmung von belasteten und unbelasteten Flachdächern (MULTIPOR FD 400) und Aufdachdämmsystemen in Steildachkonstruktionen oder als Basis in Wärmedämm-Verbundsystemen.

Multipor Innendämmung von Außenwänden

1.  Innendämmung von Außenwänden

Bei der Renovierung denkmalgeschützter oder aufwändig gestalteter Fassaden ist die Dämmung der Wände von innen oft die einzige Möglichkeit, den Wärmeschutz zu verbessern. MULTIPOR Mineral-
dämmplatten sind in der Regel für alle üblichen Arten von Massiv-
mauerwerk ohne Dampfbremse geeignet.

 

Bei der nachträglichen Innendämmung von Außenwänden sind MULTIPOR Mineraldämmplatten eine langfristig sichere Alternative zu anderen Dämmstoffen.

 

Innendämmung stellt hohe Ansprüche an das verwendete Material, wenn es darum geht, Feuchte-
erhöhungen im Wandaufbau zu vermeiden. Gutes Diffusionsverhalten und Wärmespeichervermögen der MULTIPOR Mineraldämmplatten ermöglichen es, bei der Innendämmung ohne aufwändige Dampfsperren zu arbeiten. Feuchteerhöhungen im Wandaufbau treten bei in Wohnräumen üblichen Temperaturen und Feuchteverhältnissen auch langfristig nicht auf. Mit MULTIPOR Mineraldämm-
platten wird ein ausgeglichenes und angenehmes Raumklima erreicht bzw. beibehalten. Das zeigen die Beispiele in der Praxis.

Multipor Innendämmung im Deckenbereich von Tiefgaragen, Kellern und Durchfahrten

2.  Innendämmung im Deckenbereich von
     Tiefgaragen, Kellern und Durchfahrten

Die nicht brennbaren MULTIPOR Mineraldämmplatten bringen Sicherheit in Keller und (Tief-) Garagen. Sauberes Verkleben über Kopf und leichter Zuschnitt vereinfachen die Verarbeitung.


Wertvolle Heizenergie entweicht nicht nur durch Wände. Auch durch mangelhafte Dämmung über Tiefgaragen und Durchfahrten oder bei Decken über Kellerräumen geht Wärme verloren. Die dadurch entstehenden "kalten" Fußböden sind in Wohn- und Aufenthaltsbereichen besonders unangenehm.

 

Deckendämmung mit MULTIPOR Mineraldämmplatten löst dieses Problem ohne großen Aufwand. Bei Kellerdecken oder über Tiefgaragen sorgen der nicht brennbare Dämmstoff und der zugehörige Leichtmörtel, die im Brandfall keine giftigen Gase abgeben, zusätzlich für Sicherheit. MULTIPOR Mineraldämmplatten können als Sichtplatte oder mit einer handelsüblichen diffusionsoffenen Silikat-Farbe farbig gestaltet werden.

Die Calsitherm Klimaplatte

Die Calsitherm Klimaplatte

 

CALSITHERM® KLIMAPLATTEN bestehen aus Calciumsilikat, einem Werkstoff auf mineralischer Basis.

 

Die Calciumsilikatkristalle bilden ein mikroporöses Gerüst. Milliarden dieser Mikroporen sind untereinander und mit
der Außenluft verbunden, so dass eine hohe Kapillarität vorhanden ist.

 

Der Werkstoff ist diffusionsoffen, kapillaraktiv, wärme-
dämmend, umweltverträglich, nicht brennbar und schimmel-
hemmend.

 

Hauptanwendungsbereiche sind die Sanierung feuchten Mauerwerks, die Innendämmung und die Hausschimmelvorbeugung. CALSITHERM® KLIMAPLATTEN sind vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBT) allgemein bauaufsichtlich als Wärmedämmplatten unter der Nr. Z-23.11-1464 zugelassen.

Die Herstellung

Sand und Kalk (Siliziumdioxid und Calciumoxid) sind natürliche Rohstoffe zur Herstellung der Klima-platte. In Wasser aufgeschlämmt reagieren sie zu einer Vorstufe des Calciumsilikates. Nach der Formgebung zu Platten wachsen die winzigen Calciumsilikatkristalle in einem Autoklavierungsprozess in überhitztem Wasserdampf und hohem Druck zu der feinporigen, offenen Struktur. Hierdurch entsteht die hohe kapillare Saugfähigkeit und das enorme Wasseraufnahmevermögen, sowie die wärmedämmenden Eigenschaften. Die Platte ist stabil und selbsttragend.

Die Ökologie

Die CALSITHERM® KLIMAPLATTE ist von der Arbeitsgemeinschaft Umweltverträgliches Bauprodukt e.V. (AUB) als umweltverträgliches Bauprodukt klassifiziert.

Reste können als Bauschutt entsorgt werden (Örtliche Vorschriften beachten kein Sondermüll).

Die Eigenschaften

CALSITHERM® KLIMAPLATTEN sind Multitalente:

  • Diffusionsoffen und kapillaraktiv
  • Wärmedämmend
  • Nicht brennbar (A1)
  • Schimmelhemmend (pH 10)
  • Nicht wasserlöslich
  • Formstabil, also selbsttragend
  • Resistent gegen Ungeziefer
  • Ökologisch und gesundheitlich unbedenklich
THERMOLUT® Lehmputz

Lehmputz

THERMOLUT®-Gesamtaufbau

  1. Ziegelmauerwerk ohne dampfsperrende Schichten
  2. Lehm-Unterputz – THERMOLUT®-UP12
  3. Holzfaserdämmplatten THERMOLUT®-DP180, hohlraumfrei
    verlegt und verdübelt
  4. Lehm-Unterputz – THERMOLUT®-UP12 mit Einlage Glasgittergewebe-07
  5. Lehm-Oberputz – THERMOLUT®-OP24
  6. Lehm-Feinputz – THERMOLUT®-FP35
  7. Lehm-Colorputz – THERMOLUT®-CP40

Applikation

THERMOLUT®-Lehmputze
Maschinelle Applikation des THERMOLUT®-UP11

THERMOLUT®-Lehmputze können per Hand oder maschinell verarbeitet werden. Der Mörtel wird ent-
weder mit der Kelle angeworfen bzw. aufgezogen oder mit der Putzmaschine (z. B. PFT-G4 mit Nach-mischer) aufgespritzt. Die Stärke des Putzauftrages richtet sich nach der Konsistenz.
Mit steif angemischtem Mörtel lassen sich mit THERMOLUT®-Unterputz Putzstärken von bis zu
4,0 cm herstellen. Je weniger tragfähig und rau der Untergrund ist, umso geringer ist die Putzstärke auszuführen und umso dünnflüssiger ist der Mörtel anzumischen.

THERMOLUT®-Unterputz
THERMOLUT®-Unterputz maschinell appliziert, nachfolgend geglättet und für das Einbringen der Dämmplatte vorbereitet.

Dickschichtige Putzsysteme sollten mehrlagig verarbeitet werden, wobei zur Reduzierung der Trocknungszeiten die unterste Putzlage möglichst abgetrocknet und aufgeraut sein sollte, bevor die nächste Lage aufgetragen wird. Die nachfolgenden Lagen sollten möglichst dünner sein als die vorherigen.

 

Als Trocknungszeit bei normalem Raumklima von ca. +20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte sind ca. 1-2 Tage pro mm Putzdicke anzusetzen.

Eigenschaften und Einsatzbereiche

Energieeinsparung ist bei heutigen Sanierungsmaßnahmen ein außerordentlich wichtiger Faktor.
Im THERMOLUT®-Systemaufbau mit Lehmputzen und Holzweichfaserplatten (THERMOLUT®DP180) kann man den heute erhöhten Ansprüchen an Energieeinsparung gerecht werden.
Die entsprechenden Werte werden durch eine hinreichende Dämmstoffstärke erreicht.

 

Durch seine Absorptionsfähigkeit und sein Absorptionsverhalten kann der THERMOLUT®-Lehmputz Gase und Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und diese in seinem Inneren speichern. Dies zeigt sich ebenfalls bei alten Lehmen, die aus einem Gebäude entfernt und mit Wasser aufgemischt werden – es entsteht ein erheblicher Gestank aus den Gerüchen der Vergangenheit. THERMOLUT®-Lehmputze sind zu 100% wieder verwertbar und ökologisch. Er kann eingesumpft und beim Bauen erneut verwendet.

 

Der energetische Einsatz (Energiebilanz) bei der Herstellung von Baustoffen spielt heute ebenso eine wichtige Rolle. THERMOLUT®-Lehmputz wird mit geringem Aufwand an Fremdenergie und Technik gewonnen und verarbeitet. Erschließung, Transport, Baustelleneinrichtungen und Schalungen erfordern Kosten, die erheblich unter denen vergleichbarer Bautechniken liegen. In der praktischen Anwendung lässt sich THERMOLUT®-Lehm leicht reparieren und ist problemlos überarbeitbar.

 

Da auch Anforderungen an verbesserte Wohnbedingungen gestellt werden, bieten THERMOLUT®-Lehmputze einen sehr guten Schallschutz. THERMOLUT®-Lehmputze sind kostengünstige Baustoffe, die sich handwerklichen sehr gut verarbeiten lassen. Mit keinem anderen Material kann man ähnlich einfach bauen. Aufgrund dieser durchweg positiven Eigenschaften der THERMOLUT®-Lehmputze eignet sich dieser authentische Baustoff hervorragend zur energetischen Sanierung erhaltenswürdiger Fachwerkfassaden. Auch höchsten architektonischen Ansprüchen kann das THERMOLUT®-Lehmputzsystem gerecht werden.

 

THERMOLUT®-Systemaufbau mit Lehmputzen
vorher
THERMOLUT®-Systemaufbau mit Lehmputzen
nachher

Die bei der energetischen Sanierung erhaltenswürdiger Fachwerk- oder Bruchsteinfassaden zu verwendenden THERMOLUT®-Holzfaserdämmplatten sind aus reinen Holzfasern ohne dampf-
bremsende Schichten hergestellt – bis dato einzigartig auf dem deutschen Markt.

 

Die Wasseraufnahme der THERMOLUT®-Dämmplatte liegt bei > 2 kg/(m2h0,5) und ist damit als kapillar leitfähig zu bezeichnen.

 

Die THERMOLUT®-Dämmplatten haben ein hohes Schallschutzpotenzial und schaffen ein gleichbleibend wohltuendes Raumklima. Sie wirken feuchtigkeits- und klimaregulierend.

 

THERMOLUT®-Dämmplatte DP180
Vorheriges Zuschneiden der THERMOLUT®-DP180 vor Applikation des Lehm- ausgleichsputzes
THERMOLUT®-Dämmplatte DP180
Auflegen der THERMOLUT®-Dämmplatten auf den noch frischen Unterputz
THERMOLUT®-Dämmplatte DP180
Befestigung mit Schraub- dübeln im tragenden Untergrund

Sie werden als Innenwanddämmsystem in Gebäuden, in denen aus technischen, denkmal-
pflegerischen oder ästhetischen Gründen eine Außendämmung nicht möglich oder nicht
erwünscht ist, eingesetzt. Ebenso einsetzbar als Wärmedämmung im Innenbereich für
Häuser in Holzrahmen- oder Fachwerkbauweise.

 

Beim Einbau der THERMOLUT®-Dämmplatten ist darauf zu achten, dass diese weitestgehend hohlraumfrei in eine „frische“ Lehmunterputzschicht aus THERMOLUT®-UP11 oder -UP12 eingebettet werden, um Hinterströmungen der Dämmschicht zu verhindern. Hier kann sich ggf. schädigendes Kondensat bilden. Da die THERMOLUT®-Dämmplatten sofort nach dem Einlegen
in die Lehmschicht mit Schraubdübeln fixiert werden, wird dieser Umstand umgangen. Auf der getrockneten Schicht aus THERMOLUT®-UP11 oder -UP12 und THERMOLUT®-DP180 Dämmplatte wird erneut ein Schicht THERMOLUT®-UP11 oder -UP12 mit Armierungsgewebe Glasgittergewebe-07 aufgebracht, um zu verhindern, dass die Plattenstöße im Oberputz erkennbar sind. Nach erneuten Trocknungsphasen werden dann Ober- und Feinputz appliziert.

 

Der Kern des Systems beschreibt ein komplett dampfdiffusionsoffenes System, das in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen und im Bedarfsfall wieder abzugeben. Dabei kommen Baustoffe zum Einsatz, die unempfindlich sind im Kontakt mit Feuchtigkeit und diese sogar speichern können. Dampfbremsende Folien oder andere Schichten behindern das System und kommen nicht zum Einsatz. Den „angsterfüllten“ Taupunkt (nach Glaser) gibt es in diesem Systemaufbau nicht – es gibt einen „Tauwasserbereich“, in dem Tauwasser entstehen kann und auch entstehen darf.
Dieser Bereich liegt zwischen Lehmunterputz und Dämmplatte. Beides sind Baustoffe, die Feuchtigkeit absorbieren können, ohne Schaden zu nehmen. Die THERMOLUT®-DP180 Holzweichfaserplatte kann 20% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne nennenswert an Dämmwirkung zu verlieren. In der Sommerperiode diffundiert die Feuchtigkeit
dann wieder aus.

 

Im Vergleich zu Außendämmsystemen verbessert ein Innendämmsystem mit THERMOLUT® das Wohnklima erheblich und wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Bei einer Sanierung mit Innendämmplatten entfallen die Kosten für das Einrüsten des Gebäudes und es
kann auch in Teilsanierungen ausgeführt werden.

 

Das THERMOLUT®-System bietet sich selbstverständlich auch als Dämmsystem für den Neubau – z. B. den Bereich Holzrahmenbau oder Fachwerkbau an.