Wir führen die 2 großen Marken!
Fliesenkleber, Natursteinkleber bzw. Epoxidharzkleber zum Ansetzen und Verlegen keramischer Belagsbaustoffe auch auf kritischen Untergründen, in Feucht- und Nassraumbereichen, im Unterwasserbereich, auf Fußbodenheizungen, Balkonen und Terrassen, Fassaden.
Einsatz
Boden- und Wandbeläge sowie Fassaden.
Geeigneter Untergrund
Leichtziegelmauerwerk, Porenbeton, Glasfaserplatten, Ziegelmauerwerk, Kalksandsteinmauerwerk, Beton, Leichtbeton, Faserzement, Gipsbaustoffe, Leichtbauplatten, Holz, Metalle.
Güteprüfung
SFV e.V. Großburgwedel, Hygiene Institut der Universität Mainz, DVGW Forschungsstelle der Universität Karlsruhe, Institut für Bautechnik Güteüberwachung. Alle Produkte sind eigenüberwacht. Fremdüberwachung der betreffenden Produkte durch SFV Großburgwedel. Prüfzeugnisse können bei Bedarf vorgelegt werden.
Wände verfliesen

Mörtel anmischen
Auf dem bereits grundierten Untergrund wird mit Wasserwaage, Richtlatte und gegebenenfalls mit Senklot die Einteilung der Fliesen vorgenommen.
Sauberes Wasser wird vorgegeben, das Trockenpulver zudosiert und mit dem Rührquirl zu einem sämigen, knollenfreien Mörtel angemischt. Nach der Reifezeit wird nochmals durchgerührt.

Kontaktschicht auftragen
Mit der Glättkelle wird zuerst unter kräftigem Druck eine dünne Kontaktschicht auf den Untergrund aufgezogen.

Fliesenkleber aufspachteln
Danach wird der Fliesenkleber aufgespachtelt und anschließend mit der Zahnkelle durchgekämmt. Nicht mehr als ca. 1,5 m2 vorbereiten.

Anlegen der Fliese
Die Fliesen werden an der benachbarten Fliese angelegt, von dieser unter Druck weggeschoben und justiert.
Dadurch wird das Hochquellen des FIiesenklebers in der Fuge vermieden. Mit Fugenkreuzen können ganz leicht gleichmäßige Fugenbreiten erzielt werden.

Fliesenlegerecke als Hilfsmittel
Ein anderes praktisches Hilfsmittel zur korrekten Ausrichtung sind Fliesenlegerecken mit Gummischnur.

Fugen auskratzen
Vor der endgültigen Aushärtung des Fliesenklebers werden die Fugen ausgekratzt, um das spätere Verfugen einwandfrei zu ermöglichen.
Hohlraumfreies Verlegen von Bodenfliesen

Fließbettmörtel anrühren
Der Fließbettmörtel wird zu einer gießfähigen Konsistenz angerührt. Auf den Untergrund wird abschnittsweise soviel Mörtel ausgegossen, wie innerhalb der offenen Zeit verarbeitet werden kann.

Kontaktschicht aufziehen
Mit der Glättkelle wird zuerst eine Kontaktschicht aufgezogen, danach wird der Mörtel mit der Zahnkelle gleichmäßig verteilt und somit das Kammbett erstellt.

Platten verlegen
Die Platte wird direkt an die benachbarten Platten angesetzt und in das Mörtelbett eingelegt.

Herausquellen des Mörtels vermeiden
Mit einer schiebenden Bewegung wird die Platte von den benachbarten Platten weggezogen. Dadurch wird das
Herausquellen des Mörtels aus der Fuge vermieden.

Vollsatte Rückseitenbenetzung
Nimmt man eine bereits verlegte Platte wieder aus dem Mörtelbett heraus, sieht man sehr deutlich die vollsatte Rückseitenbenetzung.
Wandfliesen verfugen

Einschlämmen
Die mit Wasser angerührte Fugenmasse wird mit einer Fugen-
scheibe oder einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt.

Nachfugen
Nach Bedarf wird nach kurzer Zeit nochmals nachgefugt. Überschüssiges Fugmaterial wird möglichst sauber diagonal
zum Fugenverlauf von den Fliesen abgezogen.

Vorwäsche
Nach dem Ansteifen des Fugenmörtels wird der Fliesenbelag mit Schwammbrett oder Handschwamm vorgewaschen.
Danach wird der Fliesenbelag mit dem gesäuberten Schwammbrett diagonal saubergewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen.

Sauberwaschen
Das Sauberwaschen kann ebenfalls mit dem Handschwamm durchgeführt werden.
Danach kann die Fugenoberfläche durch leichtes Wischen entlang des Fugenverlaufs nochmals nachgeglättet werden.

Nachwäsche
Abschließend werden letzte Schlieren mit einem weichen,
trockenen Tuch abgerieben.
Profitipp!
Die Fugen müssen sauber, frei von Kleberresten und gleichmäßig tief sein. Fugen im Eckbereich, zu Boden- und Wandanschlüssen sowie zu angrenzenden Sanitärteilen sind beim Einschlämmen auszusparen. Sie werden mit Silicon elastisch verfugt. Größere Flächen sollten zum Verfugen und Reinigen in mehrere Abschnitte geteilt werden.
Bodenfliesen verfugen

Fugenmörtel anrühren
Der Fugenmörtel wird in schlämmfähiger Konsistenz mit Wasser angerührt und auf dem Fliesenbelag ausgegossen

Fugen einschlämmen
Danach wird er mit einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt. Sind alle Fugen gleichmäßig gefüllt, wird der Rest des Fugenmörtels mit dem Gummiwischer abgezogen.

Mörtelpulver auf Fliesen streuen
Nach dem Einschlämmen wird trockenes Mörtelpulver auf den Fliesenbelag gestreut, um überschüssige Feuchtigkeit zu binden.

Trockenpulver gleichmäßig verteilen
Das Trockenpulver wird mit dem Gummiwischer gleichmäßig verteilt, um eine vollständig gefüllte Fuge zu erhalten.
Nach kurzer Wartezeit wird der Fliesenbelag diagonal zum Fliesen-
verlauf unter leichtem Druck abgerieben. Der Fugenmörtel ist in der Fuge angesteift, so dass das nachfolgende Abwaschen erleichtert wird.

Fliesenbelag diagonal abwaschen
Mit dem Schwammbrett und sauberem Wasser wird der Fliesenbelag diagonal abgewaschen, ohne die Fugen auszuwaschen.
Anschließend werden letzte Schleier mit dem trockenen, weichen Tuch entfernt.
PROFITIPP!
Die Fugen müssen sauber, frei von Kleberresten und gleichmäßig tief ein. Fugen im Eckbereich, zu Boden- und Wandanschlüssen sowie zu angrenzenden Sanitärteilen sind beim Einschlämmen auszusparen. Sie werden mit Silicon dauerelastisch verfugt. Es empfiehlt sich, Bodenbeläge möglichst in grauen Farbtönen zu verfugen, da helle Fugen schneller verschmutzen. Beläge im Außenbereich sollten nicht bei direkter Sonneneinstrahlung verfugt werden. Frische Fugen müssen vor Regen geschützt werden.





